Unter unseren Füßen …

 

Die Oberflächenformen in der Metropolregion Rhein-Neckar sind vor allem von einem geologischen Phänomen geprägt: dem Oberrheingraben. Dieser Graben erstreckt sich von Basel bis Bingen und hat eine Breite von ca. 30-40 km.

Entstanden ist diese Tiefebene, auch Oberrheinebene genannt, nach einem Grabenbruch vor etwa 60 Millionen Jahren. Bei diesem Ereignis, bei dem auch der Schwarzwald, die Vogesen, der Odenwald und der Pfälzer Wald in die Höhe gedrückt wurden, entstand eine tiefe und breite Rinne, die im Lauf der Zeit mit Schotter und Sand aufgefüllt wurde.

Heute liegt die Oberrheinebene zum Teil nur 100 m über dem Meeresspiegel. Hier sind auch die wärmsten Gegenden Deutschlands zu finden.

Auf dem Satellitenbild kann man den Graben gut erkennen. Die ebenen Flächen im Oberrheingraben sind meist besiedelt oder werden landwirtschaftlich genutzt. Die angrenzenden Gebirge sind zum größten Teil bewaldet.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3d/Oberrheingraben-NASA-250.jpg

 

Der Oberrheingraben   Q