Clusterinitiativen - Wirtschaft und Wissenschaft unter einem Hut

 

Der Begriff Cluster" kommt ursprünglich aus dem Englischen und bedeutet soviel wie "Traube", "Bündel" oder "Schwarm". Aus wirtschaftlicher Sicht stellt ein Cluster eine Häufung von Unternehmen der gleichen Branche an einem Standort dar. Eine Clusterinitiative hingegen ist ein regionales Netzwerk aus verschiedenen Partnern, wie Produzenten, Zulieferern, Forschungseinrichtungen (z. B. Hochschulen), Dienstleistern (z. B. Design- und Ingenieurbüros), Handwerkern und verbundenen Institutionen (z. B. Handelskammern). Einzelne Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen haben innerhalb von Clusterinitiativen oder Netzwerken den großen Vorteil, besseren Zugang zu Informationen über Wettbewerber und Kunden zu erhalten.

In der Metropolregion Rhein-Neckar haben sich gleich zwei Clusterinitiativen im Energiebereich gebildet.

Die Clusterinitiative "StoREgio" beschäftigt sich mit der Entwicklung und Anwendung stationärer Energiespeichersysteme. Diese bilden eine wesentliche Voraussetzung zur Integration Erneuerbarer Energien und damit zum Gelingen der Energiewende. Mit Partnern wie ABB, BASF, EnBW, Freudenberg, MVV oder SAP sowie z. B. den Fraunhofer Instituten ICT und IESE in Pfinztal bzw. Kaiserslautern wird die komplette Kette von der Speicherentwicklung bis zum Netzbetrieb abgebildet.

In der Clusterinitiative "Energie und Umwelt" haben sich in der Metropolregion Rhein-Neckar rund 250 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung zusammengeschlossen. Clusterpartner im Bereich der Wissenschaft sind insbesondere die Universität Heidelberg, die Hochschule Mannheim, die Fachhochschule Kaiserslautern und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. Das wichstigste Ziel dieser Clusterinitiative ist eine Steigerung der Energieeffizienz in der MRN, vor allem bei Gebäuden und in kleinen und mittleren Betrieben.

 

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